VW Golf kaufen: günstige Neuwagen, Jahreswagen, Gebrauchtwagen - Autohaus-Schuerer.de

VW Golf im Autohaus Schürer. Genießen Sie eine Legende auf Rädern: Der Golf als Neuwagen, als Gebrauchtwagen, als Cabrio oder Variant. Jetzt Probefahrt vereinbaren.

Er ist mit über 30 Millionen Exemplaren eines der meistgebauten Automodelle der Welt. Und er steht seit seiner Markteinführung als Namenspate für die Kompaktklasse, in der er angetreten ist: Der VW Golf. Im Jahre 1974 wurde er als legitimer Nachfolger des Volkswagen Typ 1, des populären Wirtschaftswunder-Bestsellers „Käfer“, vorgestellt und sollte nahtlos an dessen Erfolg in der Massenmobilisierung anknüpfen. Diese Vorgabe versuchten die Wolfsburger Ingenieure in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designer Giorgio Giugiaro mittels eines innovativen technischen Konzepts zu erfüllen, das sich komplett von der traditionellen Philosophie des Heckmotors und -antriebs abwendete. Unter der Ägide des neu angetretenen VW-Chefs Rudolf Leiding entstand so eine ganz im Stil der Zeit kantig und übersichtlich gezeichnete zwei- und viertürige Schrägheck-Karosserie mit einem quer unter der Fronthaube installierten Vierzylinder-Motor sowie Vorderradantrieb. Ein Layout, das im Innenraum ausreichend Platz für vier Personen inklusive eines brauchbaren, über die große Heckklappe gut zugänglichen Kofferraums schaffte. Funktionstechnisch blieb der Innenraum des Golf dem Charakter des beliebten Vorgängers treu und setzte auf eine betont spartanisch-nützliche, damit bezahlbare Ausstattung.


VW Golf kaufen: Beschleunigung auf der Erfolgsspur

Mit seinem neuen Konzept als „Kombilimousine“ und einem Basispreis von 8.000 DM überzeugte der 50 PS starke 1,1 Liter VW Golf I ab September 1974 auf Anhieb vor allem preisbewusste Familien und bog spontan auf die Erfolgsspur des Käfer ein. Die 51 kW/70 PS starke Variante mit 1,5 Liter Hubraum, im Mai als erstes Golf-Modell vorgestellt und für 9.785 DM zu haben, sprach den sportlichen Fahrer an. Die laufende Produktion wurde über die Händler quasi an die Käufer durchgereicht und rettete den Volkswagen-Konzern in den 1970er Jahren vor einem wirtschaftlichen Desaster. Mit dem Golf Nummer 21.517.415, der am 25. Juni 2002 vom Band lief, stellte die Baureihe in ihrer vierten Generation den Stückzahlen-Rekord des Typ 1 (Käfer) ein, der bis dahin das meistverkaufte Auto der Welt war. Aktuell rollt die bereits siebte Generation des Klassenbesten in einer jährlichen Auflage von rund 900.000 Einheiten vom Band.

Mit der Lancierung des 81 kW/110 PS starken Golf GTI sowie der 1,5 Liter Diesel-Version mit 40 kW/54 PS ergänzte Volkswagen das Modellangebot 1976 um eine Sportvariante mit bis dato noch ungeahntem Kult-Potenzial sowie ein Familienauto mit Sparcharakter. Beide sollten im Laufe der Jahre und Jahrzehnte zu Bestsellern innerhalb der Baureihe avancieren. Und sogar für Schaltfaule war gleich zu Anfang eine Automatik gegen bescheidene 705 DM Aufpreis zu haben. Ab 1979 folgte mit dem Golf Cabrio der erste legitime Nachfahre des erst Anfang 1980 eingestellten Käfer Cabrio – die mit einem charakteristischen Überrollbügel ausgestattete Frischluft-Version der ersten Golf-Generation sollte zum kultigen Longseller avancieren: Sie blieb mit sukzessiven Modifikationen bis 1993 im Programm und wird heute von Fans als Klassiker geschätzt.


VW Golf kaufen: Der Variantenreiche

Mit der 1983 eingeführten zweiten Golf-Generation schrieb VW das bewährte Konzept der Kombilimousine fort, bescherte ihr jedoch ein Plus an Raumgewinn durch einen verlängerten Radstand. Der Golf GTI erstarkte ebenso wie die mittlerweile verkaufsstarken Turbodiesel, die es mit Ladeluftkühler auf nun lebhafte 58 kW/80 PS brachten. Neu ins Antriebs-Regal kam ab Februar der permanente Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung per Viskokupplung, der unter der Bezeichnung „syncro“ populär und werksseitig auch im Rallyesport erfolgreich werden sollte. Auf dieser technischen Basis entstand zudem ein Vorläufer der heute verkaufsstarken Spezies SUV: Der 1990 lancierte „Golf II Country“ war eine fahrwerksseitig hochgelegte 4x4-Limousine mit Rammschutzbügeln an Front und Heck, einem hinten schwenkbar montierten Reserverad sowie Unterfahrschutz. Der Preis lag bei stolzen 32.500 DM für die Basisversion. Doch die Zeit für diese Pionierarbeit war noch nicht reif: Nur 7.735 Exemplare wurden montiert.

Deutlich mehr Erfolg war dann der neben Limousine und Cabrio dritten Karosserie-Version des Golf beschieden: Mit dem traditionell „Variant“ genannten Kombi, innerhalb der ab 1991 gebauten dritten Generation zum September 1993 eingeführt, konnte Volkswagen erstmals seit dem 1500/1600 wieder ein vollwertiges Familienauto in der Kompaktklasse anbieten. Der „Golf mit Happy-End“ – so der Werbeslogan – erhielt einen zusätzlichen Verkaufsanschub mit der gleichzeitigen Einführung des für seine Zeit revolutionären Direkteinspritzer-Turbodiesel-Motors. In Kombination mit der 66 kW/90 PS-Ausführung des TDI wurde der Variant auch als syncro verkauft – und galt damit als das vielseitigste Auto seiner Klasse.

Generation III bescherte dem Golf zudem leistungsmäßige Highlights wie den ersten GTI mit Diesel: der 1996 lancierte, 81 kW/110 PS starke „GTI TDI“, stand als 20-Jahre-Jubiläumsmodell in den Schaufenstern. Ein echtes Kraftpaket war der erste Golf mit Sechszylinder-Triebwerk: Das 2,9-l große VR6-Aggregat brachte seine 140 kW/190 PS mit dem Allradantrieb syncro auf die Straße. Als Nachfolger reihte sich der R32 (3,2-Liter) im Golf IV und V in die Leistungsgalerie ein.

Sowohl bei Familien als auch der Generation 55plus beliebt war auf Anhieb die Hochdachvariante Golf Plus, die Ende 2004 auf den Markt kam und bis 2014 in einer Auflage von über 930.000 Exemplaren gebaut wurde. Sie bot bei 1,58 m Höhe und 4,20 m Länge ein echtes Plus an Raumkomfort, der aktuell mit dem Nachfolgemodell Golf Sportsvan fortgeschrieben wird.

Nach einer Produktionspause von knapp zehn Jahren brachte VW 2011 erneut eine Cabrio-Variante auf den Markt, die auf der vierten Generation des Golf basierte. Deren Motorenpalette umfasste nun Benziner mit bis zu 195 kW/265 PS sowie Diesel mit maximal 102 kW/139 PS Leistung. Es wurde bis 2016 gebaut und mit einer auf 200 Exemplaren limitierten „Last Edition“ für 46.500 Euro verabschiedet. Ein Nachfolgemodell ist vorerst nicht geplant.


VW Golf kaufen: Trendsetter in der 7. Generation

Das gilt nicht für die aktuell siebte und gerade frisch überarbeitete Generation Golf: Nummer acht soll bereits auf der IAA im September dieses Jahres, also zum Modelljahr 2018 präsentiert werden. Bis dahin ist der gegenüber dem Golf I durchaus stattlich gewachsene Golf VII das Maß der „Golf-Klasse“: Die Palette der auf geringeren Verbrauch und Umweltfreundlichkeit getrimmten Motorenpalette reicht vom 1.0 TSI mit 63 kW/85 PS über dessen 81 kW/110 PS starke Version, einen 1.6 TDI mit 91 kW/125 PS, die beiden 91 kW/125 PS und 110 kW/150 PS leistenden Ausführungen des 1.4 TSI, der 2.0 TDI mit ebenfalls 110 kW/150 PS und den 169 kW/230 PS starken GTI bis zum Golf R mit 228 kW/310 PS. Die Preisspanne liegt dabei zwischen 17.580 und 40.675 Euro. Alternativer Antrieb im Angebot ist der Erdgas-Golf mit 81 kW/110 PS für 24.175 Euro. Jüngste Neuzugänge sind die Hybridausführung GTE mit 1.4 TSI und E-Motor sowie der GTD (Diesel) mit 135 kW/184 PS. Alle Golf-Motorvarianten sind auch im Kombi zu haben. Der als „4motion“ bekannte Allradantrieb mit Haldex-Kupplung wird mit dem 1.6 TDI, dem 2.0 TSI und dem 2.0 TDI kombiniert. Das neue Siebengang-DSG ist in Verbindung mit dem 110 kW/150 PS-TDI und der GTI-Performance-Variante 180 kW/245 PS zu haben und reduziert den Schadstoffausstoß gegenüber der Sechsgang-Ausführung um zehn Prozent.

Das Update für 2017 geht aber auch mit einem stilistisch überarbeiteten Cockpit inklusive neuer  Infotainment-Generation – in der Topversion mit Gestensteuerung – sowie dem gegen Aufpreis erhältlichen digitalen „Active Info Display“ (virtuelle Instrumente im 12,3 Zoll-Monitor) an den Start. So überzeugt die Generation sieben des VW Bestsellers Golf weiterhin mit allen traditionellen Tugenden ihrer Baureihe: ausgewogene Allroundeigenschaften wie Handlichkeit und Raumangebot bei kompakten Abmessungen paaren sich mit guter Verarbeitung und einer klassisch-modernen Formensprache, die den Golf seit über vier Jahrzehnten so einzigartig unverwechselbar macht.